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Buchempfehlung

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Zum 50-jährigen Bestehen der AVG erschien im Verlag regionalkultur das Buch „Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Weltweit vorbildliches Nahverkehrssystem.“ von Klaus Bindewald.

EFA Elektronische Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbundes

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Inhalt

1960 bis 1969

Geschichte der AVG 1960 bis 1969

Die weitere Umspurung erfolgte zügig, am 15.04.1960 konnte man bis zur neuen Wendeschleife in Busenbach fahren und am 12.05.1960 wurde Etzenrot erreicht. Am 12.12.1960 fuhren die Gelenktriebwagen bereits bis Marxzell, lediglich der Abschnitt von Marxzell bis Herrenalb erforderte eine längere Bauzeit, aber am 01.09.1961 ging auch dieser Abschnitt in Betrieb.

Die Schmalspurstrecke nach Ittersbach wurde beibehalten, hierzu musste in Busenbach umgestiegen werden. Auch hier wurde einige Zeit diskutiert, bis man sich entschloss, den Abschnitt Busenbach – Langensteinbach ebenfalls auf Normalspur umzubauen. Nachdem hier am 14.11.1964 der letzte Schmalspurzug der Albtalbahn gefahren war, wurde die neue Normalspurstrecke am 30.06.1966 eröffnet. Von Langensteinbach bis Ittersbach wurde lediglich eine Omnibuslinie eingerichtet.

1968 wurde übrigens auch die Kleinbahn von Pforzheim nach Ittersbach stillgelegt, diese ehemalige Albtalbahnstrecke war 1931 von der Stadt Pforzheim übernommen worden.

Die 60er Jahre nutzte die AVG hauptsächlich zur Ertüchtigung der Infrastruktur. In Ettlingen-Stadt entstanden neue Mehrzweckbauten zur Wartung der Schienenfahrzeuge der AVG, aber auch der Busse und LKW. Eine Lackierhalle und Abstellhallen für Busse, sowie eine neue Güterhalle wurden errichtet, ebenso eine Reihe von Wartehallen an den Haltestellen.

1967 wurde ein Gleisbildstellwerk in Betrieb genommen, von welchem die Strecken der AVG überwacht werden. Die von der Schmalspurbahn übernommenen engen Kurven wurden aufgeweitet und damit eine höhere Streckengeschwindigkeit ermöglicht.

Der Fahrzeugpark war inzwischen auf 21 Gelenktriebwagen angewachsen und die sechsachsig gelieferten Gelenkwagen waren zu Achtachsern umgebaut worden. Für den Güterverkehr hatte man eine erste Diesellokomotive beschafft.

Ihre Konzession als Eisenbahn hatte die AVG von der Albtalbahn übernommen und gehört heute zu den Nicht Bundes Eigenen Eisenbahnen (NE). So unterliegt sie auch der Eisenbahn Betriebs Ordnung (EBO) und ihre Fahrzeuge haben damit breitere Radreifen als herkömmliche Straßenbahnwagen, Induktive Zugbeeinflussung, Sicherheitsfahrschaltung und Pfeife. Bei der Fahrt durch Karlsruhe unterliegt sie dagegen der Betriebsordnung der Straßenbahnen mit Bremslichtern, Blinkern und Klingel (BOStrab).