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Zum 50-jährigen Bestehen der AVG erschien im Verlag regionalkultur das Buch „Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Weltweit vorbildliches Nahverkehrssystem.“ von Klaus Bindewald.

EFA Elektronische Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbundes

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Inhalt

2000 bis 2009

Geschichte der AVG 2000 bis 2009

Am 21.07.2001 konnte die "S 4" als Straßenbahn durch die Innenstadt von Heilbronn weitergeführt werden bis zum Endpunkt Heilbronn-Harmonie, am 25.11.2004 bis Heilbronn-Pfühlpark und ab 10.12.2005 über eine neue Verbindung mit der Hohenlohebahn bei Trappensee kurz vor dem Weinsberger Tunnel bis Öhringen-Cappel verlängert werden.

In Wörth fuhr ab 14.06.2003 die Stadtbahn "S 5" bis Wörth-Badepark.

Bereits am 15.06.2002 war als spektakulärste Strecke der AVG die Inbetriebnahme des ersten Abschnittes der Stadtbahn "S 4" auf der Murgtalbahn von Rastatt bis Raumünzach in Betrieb gegangen. Da die AVG diese Strecke ebenso wie vorher schon die Strecke Grötzingen – Bretten – Heilbronn von der DB pachten konnte, war die Ertüchtigung für den Stadtbahnbetrieb relativ reibungslos durchführbar gewesen.

Hier wurde erstmals in Deutschland auf einer Eisenbahnstrecke in den Tunnel eine feste Fahrleitung nach dem System von Furrer&Frey verwendet. Mit dieser und dem Einbau von Y-Schwellen ersparte man sich die kostspielige Absenkung der Tunnelsohle in den auf diesem Abschnitt vorhandenen 7 Tunnel.

Bis Freudenstadt-Stadt konnte man ab 13.12.2003 fahren, der Hbf Freudenstadt wurde am  20.05.2004 erreicht.

Die Speisung der 58 km langen Murgtalbahn erfolgte zuerst nur von Rastatt aus, was vor allem auf den Steilstrecken um Freudenstadt-Stadt Behinderungen brachte. Deshalb verlegte man vom Unterwerk Eutingen im Gäu der DB eine Speiseleitung nach Freudenstadt, nutzte die Masten aber gleich zur Elektrifizierung dieser Strecke und nahm diese am 11.12.2006 in Betrieb.

Nachdem die DB ihre Strecke zwischen Rastatt und Offenburg auf vier Gleise ausgebaut hatte, konnte ab 11.12.2004 die Stadtbahn "S 4" bis Achern verlängert werden.

Aber auch im Enzkreis wurde die AVG aktiv und eröffnete am 15.12.2002 den Stadtbahnbetrieb auf der Enztalbahn zwischen Pforzheim und Bad Wildbad-Bf, ergänzt am 04.10.2003 durch die Verlängerung bis Bad Wildbad-Kurpark. Auch diese Strecke konnte von der DB gepachtet und dadurch günstig ausgebaut werden.

Auf etwa 600 km in der Region um Karlsruhe ermöglichen heute 60 Stadtbahntriebwagen für Gleichspannung und 121 Zweisystemtriebwagen einen dichten Zugbetrieb. Da die Strecken alle von zentralen Stellwerken aus personalsparend überwacht und die Bahnübergänge technisch gesichert sind, ist ein kostengünstiger Betrieb bis spät in die Nacht hinein möglich, was viel zu den immensen Fahrgastzuwächsen beigetragen hat.

Als nächste Strecke zur Einbindung in das Karlsruher S-Bahn-System steht nun die Elektrifizierung der Strecke Wörth – Germersheim an, die durch einen hohen Pendleranteil nach Karlsruhe einen wirtschaftlichen Betrieb erwarten läßt.

Zu erwähnen ist auch noch, dass die AVG mit den im Lauf der Jahre beschafften 5 Diesellokomotiven auf der Schiene und einer Reihe von Lastkraftwagen auf der Straße auch im Güterverkehr recht erfolgreich tätig ist und natürlich auch mit Omnibuslinien Anschlüsse an den Schienenverkehr herstellt.

Über ein Reisebüro vermarktet die AVG ihre eigenen Fahrzeuge auf der Schiene und Straße, bietet aber auch das gesamte Spektrum eines Reisebüros für Reisen in alle Welt an.