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AVG erweitert Betriebsstandort in Heilbronn

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) wird ihren Standort in Heilbronn in den kommenden Jahren ausbauen. Auf einem knapp 5000 Quadratmeter großen Areal am alten Busbahnhof errichtet das kommunale Verkehrsunternehmen eine Abstellanlage mit Wagenhalle für die Stadtbahnen der Linien S4, S41 und S42. Diese ermöglicht die Wartung und die Reinigung der Fahrzeuge und beinhaltet Sozial- und Büroräume für die AVG-Mitarbeiter.

Der Baubeginn für das Infrastrukturprojekt, in das die AVG rund 7,5 Millionen Euro investiert, erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Heilbronn spätestens nach der Bundesgartenschau. Bezugsfertig wird der neue Gebäudekomplex, der vom Karlsruher Architekturbüro basicc geplant wird, dann zwei Jahre später sein. „Heilbronn ist ein zentraler Knotenpunkt in unserem Stadtbahnnetz. Mit dem Ausbau des Standortes werden wir die betriebliche Qualität deutlich verbessern können. Davon werden auch unsere Kunden profitieren“, erklärt Standortleiterin Nadine Günther.

Insbesondere bei der Wartung der Stadtbahnen können durch den Neubau Betriebsabläufe optimiert werden. „Wenn eine Bahn wegen kleineren Defekten in die Werkstatt muss, wird sie derzeit noch aufwendig in unseren Betriebshof am Karlsruher Rheinhafen überführt. Dieser zeitintensive Transfer wird dann zukünftig entfallen. Wir können dann diese Reparaturarbeiten direkt vor Ort durchführen, so dass die Bahnen entsprechend schneller wieder für den Fahrbetrieb zur Verfügung stehen und Zugausfälle minimiert werden“, macht Günther deutlich. In einem Drei-Schicht-Betrieb kümmern sich zukünftig 14 Mitarbeiter darum, dass die Bahnen einsatzbereit sind.

Für die gesamte Anlage hat die AVG ein Grundstück der Deutschen Bahn bereits 2011 erworben. Wenn die Anlage fertiggestellt ist, haben hier 13 Stadtbahnen Platz. Auch dies spart Zeit und Kosten, weil die Bahnen nach Betriebsende nicht mehr an anderen Betriebshöfen in der Region abgestellt werden müssen.

Durch den Ausbau des Standortes möchte die AVG aber auch die räumliche Situation für ihre Mitarbeiter vor Ort verbessern. „Insbesondere für unsere Ausbilder und Triebfahrzeugführer wollen wir ein zeitgemäßes und attraktives Arbeitsumfeld schaffen“, so Günther.