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AVG setzt Niederflurbahnen des Typs Citylink NET 2012 im Albtal ein

Ab sofort können die Fahrgäste der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) bei ihrer Fahrt ins Albtal auch moderne Niederflurfahrzeuge des Typs Citylink NET 2012 nutzen. Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der AVG-Geschäftsführung, und Dr. Christoph Schnaudigel, Landrat des Landkreises Karlsruhe, erläuterten heute im Rahmen einer Pressefahrt die Details des NET-Einsatzes. Die voll klimatisierten Niederflurfahrzeuge, die den Fahrgästen mit einer Einstiegshöhe von 34 Zentimetern einen erleichterten Zugang ermöglichen, verkehren nun an Wochenenden sowie an einzelnen Tagen unter der Woche auch auf den Streckenabschnitten der Linien S1 Richtung Bad Herrenalb und S11 in Richtung Ittersbach.

„Der Einsatz der NET-Bahnen im Albtal ist für unsere Fahrgäste ein sehr komfortables Angebot und zudem eine echte Premiere“, sagte Dr. Alexander Pischon. Denn bisher kamen die Niederflurfahrzeuge so gut wie ausschließlich im Karlsruher Stadtgebiet für die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) zum Einsatz. Mit dem Albtal-Einsatz verkehren sie nun erstmals auch in der Region. Bisher hatten die NET-Fahrzeuge nur auf einem Stück des Streckenasts der Linie S2 in Richtung Rheinstetten das Karlsruher Stadtgebiet verlassen.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel sprach mit Blick auf den Einsatz der Bahnen im Albtal von einer „echten Verbesserung für die Fahrgäste“ und wies darauf hin, dass der Landkreis Karlsruhe im vergangenen Jahr 25 neue Fahrzeuge des Typs „Citylink NET 2012“ gemeinsam mit der AVG bestellt hatte. Diese Fahrzeuge, von denen bereits einige im Fahrbetrieb im Einsatz sind, werden im Verlauf der kommenden Jahre sukzessive ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Die Pressefahrt verlief vom Ettlinger Stadtbahnhof zum Bahnhof Bad Herrenalb, der im Jahr 2016 barrierefrei umgebaut worden war. Rund eine Million Euro waren vom Land Baden-Württemberg, der AVG und von kommunaler Seite hierfür in die Modernisierung des Endbahnhofes investiert worden.

Im Zuge des Umbaus wurde unter anderem der Bahnsteig mit Rampen inklusive Geländern, einem Blindenleitsystem und einem dynamischen Fahrgastinformationsanzeiger ausgestattet. Die 34 Zentimeter hohe Bahnsteigkantenhöhe erlaubt nun einen ebenen Zugang zu den neuen Niederflurwagen.