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Betriebskonzept der AVG während GDL-Streik erweist sich als stabil

Auch an den drei Streiktagen der Lokführergewerkschaft GDL konnte die AVG den Menschen in der Region mit ihren Stadtbahnen ein verlässliches Mobilitätsangebot machen.

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn hatte die Lokführergewerkschaft GDL ihre Mitglieder die vergangen drei Tage zu einem Streik im Bahnverkehr aufgerufen. Hiervon betroffen war auch der Stadtbahnverkehr der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Zwar kam es insbesondere im Raum Heilbronn auf den Linien S4, S41 und S42 verstärkt zu Zugausfällen, insgesamt erwies sich das für die drei Streiktage entwickelte Betriebskonzept der AVG jedoch als stabil und die Zahl der Fahrtausfälle im gesamten AVG-Netz als relativ gering.

„Die vergangenen Tage waren für unsere Fahrgäste und unser Verkehrsunternehmen sicherlich sehr herausfordernd. Ich möchte mich bei unseren Fahrgästen für ihr Verständnis und Vertrauen in dieser nicht einfachen Situation bedanken“, erklärt Kai Kampermann, der bei der AVG für das betriebliche Qualitätsmanagement zuständig ist. „Mein Dank gilt aber auch allen AVG-Mitarbeitern, die während des Streiks der GDL mit außerordentlichem Engagement sowohl insbesondere auf der Leitstelle und im Fahrbetrieb als auch hinter den Kulissen unter hohem Stresslevel dafür gesorgt haben, ein stabiles Betriebskonzept für unsere Fahrgäste auf die Beine zu stellen und den Stadtbahnverkehr am Laufen zu halten.“

Stadtbahnverkehr um Heilbronn stark vom Streik betroffen

Insbesondere im Raum Heilbronn, wo durch Streiks in den DB-Stellwerken in Meckesheim und Öhringen der Schienenverkehr massiv beeinträchtigt war und zudem viele Ausfälle des Fahrpersonals bei DB Regio kompensiert werden mussten, konnte die AVG den Fahrgästen dennoch auf den Linien S4, S41 und S42 ein gutes Grundangebot mit ihren Stadtbahnen machen. Auf den Linien S41 und S42 verkehrten die Züge jeweils mindestens alle zwei Stunden, auf der S4 mindestens stündlich. Trotz allem ist so infolge des Streiks etwa die Hälfte des Angebots ausgefallen.

Nur zwei Prozent der Fahrten im übrigen Netz fielen aus

Auf den anderen Stadtbahnlinien entlang des Oberrheins war es der AVG möglich, das reguläre Fahrplanangebot ohne größere Einschränkungen aufrechtzuerhalten. Insgesamt fielen dort während der drei Streiktage nur etwa zwei Prozent aller AVG-Fahrten aus. Schwierigkeiten bereitete der AVG insbesondere, dass es auch auf Stellwerken in Karlsruhe und Baden-Baden sowie auch in Herrenberg wiederkehrend zu Streiks kam, wodurch der Stadtbahnverkehr stets jeweils sehr kurzfristig umdisponiert werden musste. „Im Sinne unserer Fahrgäste hoffen wir, dass die Deutsche Bahn und die GDL nun möglichst schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren und zu einer Lösung in diesem Tarifkonflikt kommen“, so Kampermann.