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Neuerungen auf den Strecken Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart und Bruchsal – Bretten – Mühlacker – Stuttgart

Der Fahrplanwechsel am 9. Juni bringt maßgebliche Veränderungen für KVV-Kunden mit sich, die auf den Strecken Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart sowie Bruchsal – Bretten – Mühlacker – Stuttgart fahren. Linien bekommen neue Namen und werden teilweise von neuen Verkehrsunternehmen bedient. Grund dafür ist die Neuvergabe der sogenannten Stuttgarter Netze durch das Land Baden-Württemberg. Mit Abellio und Go-Ahead steigen zwei neue Verkehrsunternehmen ein, die nun im Zusammenspiel mit DB-Regio und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) die Eisenbahnverkehrsleistungen im Verbundgebiet und darüber hinaus erbringen.

Der KVV rät seinen Kunden, sich vor dem Fahrplanwechsel über die neuen Zeiten und Linien zu informieren. Auch ändern sich auf Wunsch des Landes Baden-Württemberg die Bezeichnungen vieler Regionalzuglinien (siehe Pressemitteilung ganz unten). Sämtliche Fahrplanänderungen sind bereits in die elektronischen Auskunftsmedien des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) eingepflegt. Kunden können sich über die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) auf der Startseite der KVV-Homepage www.kvv.de informieren. Unter https://www.kvv.de/fahrt-planen/fahrplaene/fahrplantabelle.html  kann man sich die Fahrpläne per pdf ansehen, abspeichern oder ausdrucken. Faltfahrpläne für die Linien S5, S6 und IRE1 liegen aus in den Kundenzentren des KVV, in den Reisezentren der Deutschen Bahn, in vielen Touristikzentralen und Fahrscheinverkaufsstellen. Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiter der Kundenzentren. Das Callcenter des KVV ist für Fragen zu erreichen unter 0721 6107-5885.

Als gute Überblickstabellen empfiehlt der KVV seinen Kunden folgende Fahrplantabellen (als Print und online verfügbar), in denen für die jeweiligen Strecken alle Stadt- und Regionalbahnverbindungen aufgeführt sind:

IRE 1 für die Strecke Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart 

RB 71 für die Strecke Mühlacker – Bretten – Bruchsal

Änderungen auf der bisherigen Stadtbahnlinie S5:

Die bisherige AVG-Stadtbahnlinie S5 (Wörth (Rhein) – Karlsruhe – Pforzheim – Bietigheim-Bissingen) endet zukünftig in Pforzheim. Auf dem Abschnitt Pforzheim – Bietigheim-Bissingen werden die Fahrten durch die halbstündliche neue Regionalbahnlinie RB17a von Abellio übernommen. In Pforzheim besteht stündlich ein Anschluss zwischen der S5 und der RB17a über Bietigheim-Bissingen von/nach Stuttgart.

Bei den Fahrten zwischen Karlsruhe und Pforzheim ändern sich die Fahrpläne und Fahrzeiten grundlegend. Fahrgäste sollten sich vor dem Fahrplanwechsel unbedingt informieren – insbesondere, weil aufgrund der neuen Trassenverteilung der altbekannte Takt geändert werden musste. So verkehren die Stadtbahnen von Karlsruhe nach Pforzheim tagsüber neu in einem 20/40-Minutentakt und die Stadtbahnen ab Pforzheim nach Karlsruhe tagsüber neu in einem 25/35-Minutentakt. An Samstagen fährt die S5 von Pforzheim nach Karlsruhe künftig bis abends (ca. 20.30 Uhr) in einem verdichteten Takt mit zwei Fahrten pro Stunde.

An Sonn- und Feiertagen bleibt der 60-Minutentakt bestehen, die Fahrten verschieben sich jedoch um etwa 30 Minuten. Infolge der beschriebenen Änderungen ändern sich die Ankunfts- und Abfahrtszeiten und damit auch die Anschlussbeziehungen von und zur Linie S5 in Pforzheim (siehe unten).

Die Züge der Linie S5 von/nach Pforzheim sind künftig stündlich auf die AVG-Linie S6 von/nach Bad Wildbad durchgebunden. Somit bestehen stündliche Direktverbindungen zwischen Karlsruhe und Bad Wildbad.

Zwischen Karlsruhe und Söllingen wird das Angebot für die Kunden verbessert: Dort fährt die S5 künftig montags bis freitags bis etwa 20.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt.

Die S5-Sprinterzüge zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof und Pforzheim Hauptbahnhof werden durch neue IRE-Verbindungen ersetzt. Die S5-Eilzüge zwischen Karlsruhe und Pforzheim bleiben nahezu unverändert bestehen.

Die mittäglichen Verstärkerzüge zwischen Söllingen und Pforzheim (Söllingen ab 12.55 Uhr nach Pforzheim sowie Pforzheim Hauptbahnhof ab 12.56 Uhr nach Karlsruhe) können aufgrund von Trassenkonflikten mit anderen Züge nicht mehr angeboten werden.

Verbindungen S5 Söllingen - Wörth:

Der morgendliche Zug S5 84706 verkehrt ab Söllingen neu um 4.43 Uhr (bis zu fünf Minuten früher). In Wörth Bahnhof wird dadurch ein neuer Anschluss auf die Regionalbahn in Richtung Germersheim/Ludwigshafen hergestellt.

Die abendlichen Fahrten nach Wörth Badepark verschieben sich teilweise um bis zu zehn Minuten. Die neuen Abfahrtszeiten ab Karlsruhe Marktplatz nach Wörth Badepark sind um 21.34 Uhr, 22.14 Uhr, 22.34 Uhr und 23.14 Uhr. Durch die zeitliche Verschiebung bestehen in Wörth attraktivere Anschlüsse in Richtung Landau/Neustadt.

Änderungen bei Buslinien in Verbindung mit den S5-Anpassungen:

Auf einigen Bus-Linien werden die Fahrpläne ebenfalls angepasst, um so weiterhin passende Anschlüsse zur Stadtbahn S5 anbieten zu können.

Buslinie 151 (Berghausen – Wöschbach): Hier ändert sich der Fahrplan in den Abendstunden und am Wochenende.

Buslinie 152 (Langensteinbach – Mutschelbach – Kleinsteinbach): Aufgrund des geänderten Betriebskonzepts auf der Residenzbahn (Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart) werden die Fahrlagen der Linie 152 um 30 Minuten verschoben.

Auch auf den nicht direkt an der S5 gelegenen Buslinien 118 und 153 kommt es zu ähnlichen Änderungen (Verschiebung der Fahrlage im Stundentakt um 30 Minuten), da diese mit der Linie 152 kombiniert gefahren werden.

Mehr Sitzplätze für die Fahrgäste der S5:

Die folgenden Fahrten der S5 werden aufgrund starker Nachfrage ab dem Fahrplanwechsel um einen zweiten Stadtbahnwagen verstärkt:

  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 7.46 Uhr – KA Marktplatz 8.34 Uhr – Wörth Badepark 9.16 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 8.11 Uhr – KA Marktplatz 9.04 Uhr – KA Rheinbergstraße 9.26 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 8.46 Uhr – KA Marktplatz 9.34 Uhr – Wörth Badepark 10.16 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 15.46 Uhr – KA Marktplatz 16.34 Uhr – Wörth Badepark 17.16 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 16.38 Uhr – Karlsruhe Hbf 17.12 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Pforzheim Hbf 17.11 Uhr – KA Marktplatz 18.04 Uhr – KA Rheinbergstraße 18.26 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (Wörth Badepark 13.05 Uhr – KA Marktplatz 13.46 Uhr – Söllingen 14.15 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (KA Rheinbergstraße 15.33 Uhr – KA Marktplatz 15.56 Uhr – Pforzheim Hbf 16.48 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (KA Rheinbergstraße 15.53 Uhr – KA Marktplatz 16.16 Uhr – Pforzheim Hbf 17.08 Uhr)
  • Mo-Fr: S5 (KA Rheinbergstraße 16.33 Uhr – KA Marktplatz 16.56 Uhr – Pforzheim Hbf 17.48 Uhr)
  • sowie weitere Fahrten am Wochenende

 

Änderungen auf der Stadtbahnlinie S6:

Die meisten Stadtbahnen der AVG-Linie S6 werden ab dem Fahrplanwechsel um 30 Minuten versetzt fahren. Abgesehen von wenigen Ausnahmen gilt: Der sogenannte stündliche Grundtakt der Linie S6 fährt künftig in Pforzheim zur Minute .17 in Richtung Bad Wildbad Kurpark ab. In Bad Wildbad Kurpark fahren die Züge wiederum stündlich zur Minute .05 nach Pforzheim ab. Diese Fahrten sind in Pforzheim in der Regel auf die Linie S5 durchgebunden, sodass Fahrgäste grundsätzlich stündlich umsteigefrei von Bad Wildbad nach Karlsruhe (und umgekehrt) gelangen.

In der Hauptverkehrszeit wird die Linie S6 wie bisher bedarfsgerecht zu einem 30-Minutentakt verdichtet.

Fahrgäste, die im morgendlichen Berufsverkehr mit der Stadtbahn unterwegs sind, sollten sich über die neuen Abfahrtszeiten informieren, denn einige Fahrten erfolgen um bis zu zehn Minuten versetzt und erhalten soweit möglich mehr Fahrzeitreserven. Dadurch will die AVG Anschlüsse im Hauptbahnhof Pforzheim verbessern.

Die S6 mit Abfahrt in Pforzheim Hauptbahnhof um 6.45 Uhr hält neu an den Stationen Neuenbürg Freibad, Rotenbach und Neuenbürg Eyachbrücke.

Mehr Sitzplätze für die Fahrgäste der S6:

Die folgenden Fahrten werden aufgrund von hoher Nachfrage um einen zweiten Wagen verstärkt:

  • Mo-Fr: S6 (Bad Wildbad 6.35 Uhr – Pforzheim Hbf 7.10 Uhr)
  • Mo-Fr: S6 (Pforzheim Hbf 15.47 Uhr – Bad Wildbad 16.22 Uhr)
  • Mo-Fr: S6 (Pforzheim Hbf 17.47 Uhr – Bad Wildbad 18.22 Uhr)

Darüber hinaus wird der Fahrzeugeinsatz am Wochenende an die Nachfrage angepasst.

 

Änderungen auf der bisherigen Stadtbahnlinie S9 (Bruchsal – Bretten – Mühlacker):

Die bisherige AVG-Stadtbahnlinie S9 (Bruchsal – Bretten – Mühlacker) wird durch die neuen Regionalbahnlinien RB17c (Bruchsal – Mühlacker – Stuttgart) und RB71 (Bruchsal – Bretten – Mühlacker) von Abellio ersetzt. Der Fahrplan ändert sich grundlegend. Lediglich einzelne Fahrten morgens und in der Nacht verkehren weiterhin als S9:

  • Bruchsal ab 1.18 Uhr – Bretten an 1.37 Uhr (täglich)
  • Bruchsal ab 2.18 Uhr – Bretten an 2.37 Uhr (Sa+So)
  • Bruchsal ab 7.16 Uhr – Bretten an 7.36 (Mo-Fr, dieser Zug fährt weiter als S4 nach Karlsruhe Albtalbahnhof)
  • Bretten ab 00.42 Uhr – Bruchsal an 1.01 Uhr (täglich)
  • Bretten ab 1.42 Uhr – Bruchsal an 2.01 Uhr (Sa+So)
  • Bretten ab 6.20 Uhr – Bruchsal an 6.39 Uhr (Mo-Fr, dieser Zug fährt weiter als S32 nach Menzingen)

Kunden finden den vom KVV bereitgestellten Gesamtfahrplan für die Strecke Mühlacker – Bretten – Bruchsal als Fahrplantabelle unter der Liniennummer RB 71. Für Fahrgäste die in Bruchsal von und nach Richtung Graben-Neudorf umsteigen wollen, ergeben sich keine grundlegenden Änderungen..

Der Fahrplan der S33 bleibt von den Änderungen unberührt

 

Änderungen auf der bisherigen Regionalexpresslinie R91:

Die bisherige Regionalexpresslinie R91 (Stuttgart – Mühlacker – Bretten – Bruchsal – Heidelberg) von DB Regio geht vollständig in die RE17b (Stuttgart – Mühlacker – Bretten – Bruchsal Heidelberg) über, die nun von Abellio gefahren wird. Mit dem neuen Fahrplan gibt es Änderungen bei den ersten und letzten Fahrten des Tages. Fahrgäste an den Tagesrandlagen sollten sich aus diesem Grund in den neuen Fahrplantabellen orientieren.

Ab 9 Uhr verändern sich außerdem sämtliche Abfahrtszeiten. Ab Stuttgart in Richtung Bruchsal beziehungsweise Heidelberg verkehren die Züge rund 30 Minuten später als gewohnt. In der Gegenrichtung ab Heidelberg beziehungsweise Bruchsal in Richtung Stuttgart verkehren sie rund 25 Minuten später als bisher.

 

Einheitliche Liniennummern zur besseren Orientierung:

Die mit der Übernahme verbundene Neukonzeption des Angebots hat das Land Baden-Württemberg dazu veranlasst, einheitliche Liniennummern im Regionalverkehr zu vergeben. Generell wird zukünftig zwischen Regionalbahnlinien (RB), Regionalexpresslinien (RE) und Interregio-Express-Linien (IRE) unterschieden. Das führt auch im KVV-Gebiet zur Umbenennung der bisherigen Regionallinien:

Bisher                                                                         Neu ab dem 9.6.

R2 (Karlsruhe – Graben-Neudorf – Mannheim)           RB2

R4 (Karlsruhe – Offenburg – Konstanz)                       RE2

R5 (Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart)                         IRE1

R5 (Pforzheim – Bietigheim-Bissingen – Stuttgart)       RB17a

R51 (Karlsruhe – Landau (Pfalz) – Kaiserslautern)       RE6

R51 (Karlsruhe – Landau (Pfalz) – Neustadt (Weinstr.)) RB51

R52 (Wörth (Rhein) – Lauterbourg)                                RB52

R53 (Wissembourg – Landau – Neustadt (Weinstr.))    RB53

R54 (Winden (Pfalz) – Bad Bergzabern)                       RB54

R55 (Landau (Pfalz) – Pirmasens)                                RB55

R57 (Landau (Pfalz) – Bundenthal-Rumbach)               RB56

R61 (Pforzheim – Horb – Tübingen)                              RB74

R91 (Heidelberg – Mühlacker – Stuttgart)                     RE17b

R91 (Bruchsal – Mühlacker – Stuttgart)                         RB17c

R92 (Karlsruhe – Mainz – Frankfurt (Main))                   RE4

R99 (Mühlacker – Maulbronn Stadt)                              RB77

S9 (Bruchsal – Bretten – Mühlacker)                             RB71

Zum Fahrplanwechsel werden voraussichtlich noch nicht alle Betreiber das neue Linienkonzept vollständig umsetzen. So kann es vorkommen, dass einige Linien zum Beispiel nur als RE beschriftet sind.

Weiterhin passt der KVV zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni die Bezeichnung der Haltestellen an die von der Deutschen Bahn verwendeten Namen an. Für den Fahrgast soll dadurch eine einheitliche Namensgebung gewährleistet werden. um eine einheitliche Kommunikation gegenüber den Fahrgästen zu gewährleisten. Die Haltestellen werden daher nach den offiziellen Namen der Deutschen Bahn benannt. Dadurch wird sichergestellt, dass jedes Unternehmen dieselben Namen verwendet. So entfällt beispielsweise an den meisten Haltestellen im Verbundgebiet der Namenszusatz Bahnhof.