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Richtfest für AVG-Neubau an der Durlacher Allee

Die AVG feierte heute mit zahlreichen Gästen das Richtfest für ihren Neubau an der Durlacher Allee in Karlsruhe.

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) hat die Rohbauarbeiten für ihren Neubau an der Durlacher Allee erfolgreich abgeschlossen. Nur knapp 15 Monate nach dem Spatenstich feierte das kommunale Verkehrsunternehmen heute Nachmittag das offizielle Richtfest für den Gebäudekomplex in der Karlsruher Oststadt. Die Zeremonie wurde traditionell mit einem Richtkranz, der an einem Baukran an der Immobilie hochgezogen wurde, und einem Richtspruch gefeiert. Anfang nächsten Jahres sollen die ersten Mieter in das Gebäudeensemble gegenüber dem Kreativpark Ost einziehen.

„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für dieses bedeutende Projekt, das den östlichen Eingang von Karlsruhe architektonisch und städtebaulich deutlich aufwerten wird. Architekt, Bauleiter, die beteiligten Baufirmen und unser Projektteam haben in den vergangenen Monaten tolle Arbeit geleistet“, dankte AVG-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon den Verantwortlichen vor zahlreichen Gästen für die termingerechte Bauausführung und
wünschte dem weiteren Verlauf der Arbeiten alles Gute.

Flächen für Büroeinheiten und Dienstleistungen

Nach dem symbolischen Spatenstich im November 2018 hatten die Rohbauarbeiten im April 2019 begonnen. Seitdem wurden auf dem 9.500 Quadratmeter großen Areal gegenüber dem Kreativpark Ost rund 22.000 Kubikmeter Beton und über 3.500 Tonnen Stahl gegossen bzw. verbaut. Auch die Arbeiten an der Natursteinfassade sind inzwischen weit vorangeschritten. Am östlichen Gebäudeteil sind bereits alle Fensterelemente verankert, hier laufen bereits seit Dezember 2019 die Arbeiten für den Trockenbau und den Innenausbau. Im westlichen Gebäudeteil wächst die Zahl der verankerten Fensterelemente Tag für Tag an. Im Baufeld entlang der Tullastraße spannt sich seit Dezember eine stählerne Brückenkonstruktion über die Gleisharfe. Ein Übergang wird später das verbindende Element zwischen dem Neubau und dem bereits bestehenden Verwaltungssitz.

Das neue Betriebshof-Quartier, das vom Freiburger Büro Sacker Architekten entworfen wurde, bietet Flächen für Büroeinheiten und Dienstleistungen. Es vereint eine repräsentative Innenstadtlage mit perfekter Erreichbarkeit. Zukünftige Mieter werden von einer hochwertigen Infrastruktur mit hervorragender Verkehrsanbindung profitieren. Rund 75 Millionen Euro investiert das kommunale Verkehrsunternehmen in das Gebäudeensemble. Etwa drei Viertel der Bruttogeschossfläche von rund 31.000 Quadratmetern wird die AVG verpachten und dadurch Mieteinnahmen generieren.

Vermarktung des Gebäudekomplexes ist bereits weit vorangeschritten

„Die Büroflächen sind bereits nahezu vollständig vergeben. Wegen der Nahversorgungseinheiten und dem Restaurantbetrieb stehen wir in sehr guten Gespräche mit mehreren Interessenten. Hier werden wir einen guten Mietermix zusammenstellen“, zeigt sich AVG-Geschäftsführer Pischon zufrieden mit der bisherigen Vermarktung des imposanten Gebäudekomplexes. „Dieses Infrastrukturprojekt ist ein weiterer Schritt einer vorausschauenden, strategischen Unternehmenspolitik. Damit wird das solide wirtschaftliche Fundament der AVG weiter gestärkt. Als kommunales Verkehrsunternehmen gehört es zu unserer Philosophie, langfristig und nachhaltig zu denken und zu handeln. Zudem ist diese Investition auch ein klares Bekenntnis zur Zukunft dieses Standortes, den wir zukunftsfähig weiterentwickeln. Durch die Neugestaltung eröffnen sich neue Perspektiven für unser Verkehrsunternehmen“, sagte Pischon.

Neubau wertet östlichen Stadteingang von Karlsruhe architektonisch auf

Wenn das neue Gebäudeensemble bezugsfertig ist, werden die Karlsruher Verkehrsgesellschaften – die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe, der Karlsruher Verkehrsverbund und die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft –  im Osten der Fächerstadt rund 250 Verwaltungsmitarbeiter, die derzeit über verschiedenen Unternehmensstandorten in Karlsruhe und Ettlingen verteilt sind, zusammenführen und dadurch wichtige Synergieeffekte generieren: Effizientere Arbeitsabläufe, eine verbesserte Unternehmensstruktur und auch ein Ende der beengten Raumsituation, die zuletzt durch provisorische Containerlösungen kompensiert werden musste. „Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives und zeitgemäßes Arbeitsumfeld bieten. Denn unser leistungsstarkes Nahverkehrsangebot für die Bürger in der Region hängt vor allem von den Menschen ab, die bei uns arbeiten“, betonte Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der AVG.

Bereits in knapp einem Jahr sollen die ersten Mieter in den stadtteilprägenden Gebäudekomplex gegenüber dem Kreativpark Ost einziehen. Die komplette Fertigstellung ist für das Frühjahr 2021 geplant. Dann werden auch die Verwaltungsmitarbeiter der Karlsruher Verkehrsgesellschaften in den Neubau übersiedeln.

Das neue Gebäudeensemble mit einer Traufhöhe von 18 Metern schafft durch seine Höhenstaffelung und zwei etwas zurückversetzt angeordnete Baukörper mit acht Geschossen eine markante Adresse mit Wiedererkennungswert. Die Farbgestaltung nimmt den Sandstein der angrenzenden Gründerzeithäuser auf und weist so einen eindeutigen Bezug zur örtlichen Baukultur auf, allen voran zur Bebauung in der Tullastraße und den Gebäuden des Schlachthof-Areals auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das für die Gestaltung der Fassade gewählte Material und die metallischen Fensterrahmen verleihen dem Gebäude eine zurückhaltende Eleganz.

Weitere Informationen zum neuen Betriebshof-Quartier gibt es hier.