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VBK und AVG leisten mit ihrem ÖPNV-Angebot wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Klimafreundlich unterwegs sind die emissionsfreien Bahnen der AVG und VBK. Sie werden ausschließlich mit Ökostrom betrieben.

Umweltfreundlicher Nahverkehr: Auch im vergangenen Jahr haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mit ihrem Mobilitätsangebot auf der Schiene einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch ihre Tram- und Stadtbahnen, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, konnten die beiden kommunalen Verkehrsunternehmen 2025 zusammen mehr als 37.600 Tonnen klimafeindliches Kohlenstoffdioxid einsparen.

„Die nachhaltige Verkehrswende ist eine dringende Aufgabe unserer Zeit. Dem klimafreundlichen ÖPNV kommt hierbei eine zentrale Rolle zu. Mit unseren emissionsfreien Tram- und Stadtbahnen, die mit Ökostrom betrieben werden, bieten wir ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot für alle Menschen in Karlsruhe und der Region an und übernehmen Verantwortung für unseren Planeten und die Generation von morgen“, erklärt Prof. Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der VBK und AVG.

Auch die Elektrifizierung der VBK-Busflotte schreitet kontinuierlich voran. Inzwischen ist diese auf 48 Elektrobusse angewachsen. Damit sind auch auf den Straßen Karlsruhes künftig große Teile des städtischen Busverkehrs emissionsfrei und klimafreundlich unterwegs. 

Nur mit einem starken öffentlichen Nahverkehr wird Deutschland seine verkehrs- und klimapolitischen Ziele erreichen. Zudem sorgt das umweltfreundliche ÖPNV-Angebot auf der Schiene dafür, dass das Verkehrsaufkommen auf Straßen und somit auch die Luftverschmutzung sowie die Feinstaubbelastung deutlich reduziert werden.

Tram- und Stadtbahnen fahren mit sauberem Ökostrom

Schon seit vielen Jahren sind die emissionsfreien Bahnen von VBK und AVG ausschließlich mit sauberem Ökostrom unterwegs. Auch die Gebäude der beiden Verkehrsunternehmen – Werkstätten, Bahnmeistereien, Betriebshöfe oder Verwaltungsstandorte – werden mit der Energie aus regenerativen Quellen versorgt. Seit 2017 beziehen die beiden Verkehrsunternehmen den grünen Strom von den Stadtwerken Karlsruhe. 

Die VBK bezogen 2025 von den Stadtwerken rund 43,7 Millionen Kilowattstunden zertifizierten Ökostrom, die AVG rund 82,7 Millionen Kilowattstunden. Die VBK sparten im vergangenen Jahr 13.025 Tonnen klimaschädliches COein, die AVG 24.656 Tonnen. Der CO2-Einsparwert für das Jahr 2025 errechnet sich aus dem Vergleich zur CO2-Emmission, die durch die Nutzung des Stroms aus dem Strom-Mix in Deutschland produziert worden wären. 

Der Einsparwert von VBK und AVG für 2025 entspricht dem CO2-Verbrauch einer deutschen Kommune mit rund 3.600 Einwohner*innen ─ wenn man die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emission in Deutschland von 10,4 Tonnen CO2 pro Jahr zugrunde legt. Um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Fußbadruck laut Bundesumweltministerium auf weniger als eine Tonne CO2 pro Person sinken.

Der Verkehrssektor ist mit einem Anteil von 19 Prozent einer der größten CO2-Verursacher. Im Vergleich zum Autoverkehr kann der ÖPNV dabei den deutlich besseren ökologischen Fußabdruck vorweisen. So produziert der ÖPNV auf der Schiene laut Bundesumweltamt pro Personenkilometer nur 42 Gramm Treibhausgase, während ein Auto mit 164 Gramm fast die vierfache Menge klimafeindlicher Emissionen ausstößt.