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Historie

Eine Idee schreibt Geschichte.

Geburtsjahr der AVG ist 1957. Mit der Aufgabe konfrontiert, die abgewirtschaftete Albtalbahn zu sanieren, verfolgte die Stadt Karlsruhe eine aufsehenerregende Strategie. Der Plan: die Umspurung der schmalspurigen Albtalbahn auf Normalspur und die Verbindung mit dem Straßenbahnnetz.

So wurde die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft am 17.4.1957 als Betreibergesellschaft gegründet. Bereits am 1.4.1957 hatte die in Gründung befindliche AVG die Betriebsführung auf der Albtalbahn übernommen.

Mit der Verknüpfung von Straßen- und Eisenbahn im Jahr 1992 steigerte die AVG den Fahrkomfort erheblich. Denn Fahrgäste müssen seither auf dem Weg vom Umland in die Stadt nicht mehr umsteigen – vielmehr wechselt einfach die Bahn ihr System. Ein Konzept, das als Karlsruher Modell und TramTrain heute bundes- und sogar weltweit bekannt ist. Und bereits zahlreiche Nachahmer gefunden hat.

Ihre Konzession als Eisenbahn übernahm die AVG von der Albtalbahn und gehört heute zu den Nicht Bundes Eigenen Eisenbahnen (NE). So unterliegt sie auch der Eisenbahn Betriebs Ordnung (EBO). Ihre Fahrzeuge haben damit breitere Radreifen als herkömmliche Straßenbahnwagen, induktive Zugbeeinflussung, Sicherheitsfahrschaltung und Pfeife. Bei der Fahrt durch Karlsruhe unterliegt sie dagegen der Betriebsordnung der Straßenbahnen mit Bremslichtern, Blinkern und Klingel (BOStrab).

Zum besonderen Service und Komfort von TramTrain gehört auch, dass Fahrgäste alle öffentlichen Verkehrsmittel mit einer Fahrkarte nutzen können. In Karlsruhe wurde zu diesem Zweck am 15.11.1993 der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) gegründet, der dies erlaubt.

Noch mehr Infos gewünscht? Zum 50-jährigen Bestehen der AVG erschien im Verlag regionalkultur das Buch „Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Weltweit vorbildliches Nahverkehrssystem.“ von Klaus Bindewald. Eine Kurzfassung der Unternehmensgeschichte steht zum Download bereit.

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